Die Ausrüstung beim Minigolf

Minigolfer können sich den großen Golf-Bag sparen – sie haben nur einen Schläger. Dafür gibt es jedoch eine große Auswahl an Bällen.

Der Schläger
Ein Minigolf-Schläger ähnelt einem Golf-Putter. Einige Spieler/innen benutzen sogar einen Putter. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Die Schlagfläche sollte beim Minigolf mit einem Gummi beklebt sein. So können auch die "toten" Bälle (Bälle mit sehr geringer Sprunghöhe) gut kontrolliert werden. Ohne Schlägergummi wäre das Spielen solcher Bälle deutlich schwieriger. Minigolfschläger gibt es in der L- als auch in der T-Ausführung. Da T-Schläger meist einen steileren Winkel haben, steht man hier zwangsläufig näher am Ball als mit einem L-Schläger. Dies kann beim Bespielen von Bahnen, die nicht betreten werden dürfen (z.B. Miniaturgolf), ein Nachteil sein. Heutzutage sieht man auf den Minigolfanlagen deutlich mehr L- als T-Schläger. Es gibt Ausführungen für Rechts- und Linksspieler.

Schläger unterscheiden sich auch in der Länge und dem Gewicht. Dass größer gewachsene Menschen einen längeren Schläger benötigen, versteht sich von selbst. Die geläufigen Schaftlängen liegen bei 90-95 cm. Beim Gewicht gibt es eine größere Bandbreite. Die Wahl erfolgt hier anhand persönlicher Vorlieben.

Manchmal haben Spieler/innen aber doch noch einen zweiten Schläger im Gepäck. Er wird an Weitschlägen benutzt (z.B. Bahn 7 auf dem System Beton). Dort werden die Bälle von einem Abschlagsfeld über eine lange Rasenfläche direkt in den Zielkreis gespielt. Das gelingt mit einem "Weitschlag-Schläger" einfacher, da er eine vergrößerte Schlagfläche hat.


Die Bälle
Es ist schon ein komisches Bild: Menschen mit großen Täschchen und Köfferchen laufen über die Minigolfanlage, halten an, wählen gezielt einen Ball aus, lassen ihn kurz aufspringen, reiben ihn noch einmal, legen ihn hin und spielen. Wieso gibt es überhaupt so viele Bälle?

Vor 50 Jahren kannte man lediglich zwei Bälle (einer davon kam vom Großgolf), aber mit der Erkenntnis, dass mit - den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Bahnen angepasstem - Ballmaterial bessere Ergebnisse zu erzielen sind, nahm die Entwicklung einen rasanten Verlauf, der an Dynamik immer noch zunimmt. Heute gibt es viele Tausend Bälle in den unterschiedlichsten Kombinationen aus Größe, Gewicht, Sprunghöhe, Härte und Oberflächenbeschaffenheit. Kleinste Abstufungen sind erhältlich.

Zum Glück benötigt man als Einsteiger nicht viele Bälle. Eine kluge Zusammenstellung des für den Heimplatz notwendigen Ballmaterials ist der Schlüssel. Die Vereinsmitglieder helfen hier gerne. Viele Anlagen verleihen Ballsets für die Dauer des Besuchs. Anfänger-Ballsets gibt es auch zu kaufen. Sie sind eine gute Basis und genügen für den Anfang.

Es erfordert etwas Geschick, das Tempo eines Balles in den Griff zu bekommen oder sein Bandenverhalten bei unterschiedlicher Witterung und Schlagstärke richtig einzuschätzen. Wer auf unterschiedlichen Anlagen spielt, wird schnell erfahren, dass die gleichen Bahnen teilweise mit deutlich unterschiedlichen Bällen und Varianten gespielt werden müssen, um beste Ergebnisse zu erzielen.


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